Leitlinien für die Auswahl der Stahldicke bei Metallfertigteilgebäuden
Vorgefertigte Metallgebäude werden aufgrund ihrer Vorteile wie schnelle Bauweise, Kosteneffizienz und hohe Haltbarkeit häufig in Industrieanlagen, Lagerhallen und Sportstadien eingesetzt. Die Wahl der Stahldicke wirkt sich direkt auf die strukturelle Sicherheit, die Lebensdauer und die Wirtschaftlichkeit des Gebäudes aus und ist daher ein entscheidender Aspekt des Entwurfsprozesses.

I. Hauptfaktoren, die die Stahldicke beeinflussen
- Gebäudenutzung und Lastanforderungen
- Industrieanlagen: Das Gewicht der Ausrüstung, die Kranlast usw. müssen berücksichtigt werden.
- Lagergebäude: Die Stapellast der Ladung muss berechnet werden.
- Sportstadien: Die Stabilität von Bauwerken mit großer Spannweite muss berücksichtigt werden.
- Landwirtschaftliche Gebäude: Im Allgemeinen leichtere Lasten, aber Wind- und Schneelasten müssen berücksichtigt werden.
- Umweltbedingungen
- Windlast: Höhere Anforderungen in Küsten- und Gebirgsregionen.
- Schneelast: In schneereichen Gebieten müssen Dachkonstruktionen verstärkt werden.
- Erdbebenrisiko: In erdbebengefährdeten Gebieten muss die strukturelle Festigkeit erhöht werden.
- Korrosive Umgebung: In Küsten- und Chemieindustriegebieten müssen Korrosionsschutzmaßnahmen in Betracht gezogen werden.
- Gebäudeabmessungen und Spannweite
- Je größer die Spannweite, desto dicker muss der Hauptbaustahl sein.
- Größere Gebäudehöhen erfordern stärkere windfeste Säulen.
- Die Dachneigung beeinflusst die Schneespeicherkapazität und die Anforderungen an die Entwässerung.

II. Referenzbereich für die Stahldicke in verschiedenen Teilen
Hauptkonstruktionsstahl
- Hauptrahmen aus Stahl (Säulen, Balken): In der Regel werden 3-12 mm dicke warmgewalzte H-Träger oder geschweißte H-Träger verwendet. - Kleine Gebäude (Spannweite < 15m): 4-6 mm
- Mittlere Gebäude (Spannweite 15-30m): 6-10mm
- Große Gebäude (Spannweite > 30 m): 8-12mm oder dicker
- Unterkonstruktion (Pfetten, Wandbalken)
- C-/Z-förmiger kaltgeformter dünnwandiger Stahl: Typischerweise 1,5-3,0 mm
- Pfettenabstand und Spannweite bestimmen die spezifische Dicke
Bedachung und Wandsysteme
- Dachplatten: Typischerweise 0,4-0,8 mm
- Gewöhnliche Gebäude: 0,5-0,6 mm
- Industrielle Gebäude: 0,6-0,8 mm
- Bereiche, die zu Wartungszwecken begehbar sein müssen: ≥0,8 mm
- Wandplatten: Normalerweise 0,4-0,7 mm
- Weniger stoßgefährdete Bereiche: Kann auf 0,8-1,0 mm verdickt werden
Steckverbinder und Zubehör
- Bolzen, Verbindungsplatten usw. sind in der Regel etwas dünner als die Hauptstruktur, müssen aber den Festigkeitsanforderungen entsprechen.
III. Entwurfsprozess und professionelle Beratung
Wissenschaftlicher Entwurfsprozess
- Lastberechnung: Genaue Berechnung von Dauerlasten, variablen Lasten und zufälligen Lasten.
- Strukturelle Analyse: Durchführung von Spannungsanalysen mit professioneller Software.
- Auswahl des Querschnitts: Wählen Sie einen wirtschaftlichen und angemessenen Querschnitt auf der Grundlage der Ergebnisse der inneren Kräfte.
- Knotenpunkt-Design: Sorgen Sie für sichere und zuverlässige Verbindungen.
- Korrosions- und Feuerschutzdesign: Wird auf der Grundlage von Umwelt- und Nutzungsanforderungen festgelegt.
Professionelle Beratung
- Vermeiden Sie den Irrglauben “je dicker, desto besser”: Eine übermäßige Verdickung erhöht die Kosten und kann die strukturellen Spannungseigenschaften verändern.
- Korrosionsschutz berücksichtigen: In korrosiven Umgebungen wie Küstengebieten und Industriezonen ist eine Erhöhung der Dicke um 0,5-1,0 mm erforderlich.
- Betonen Sie die Gesamtbalance: Vermeiden Sie ungünstige Konstruktionen wie “starke Balken und schwache Säulen”.”
- Lebenszykluskosten: Berücksichtigen Sie langfristige Kosten wie Wartung und Energieeffizienz.
Vorgefertigte Metallgebäude
Leitlinien für die Auswahl der Stahldicke bei Metallfertigteilgebäuden
IV. Häufig gestellte Fragen
F: Kann ich die Stahlstärke selbst bestimmen?
A: Nein. Die Stahldicke muss von einem zugelassenen Statiker anhand von Berechnungen und Spezifikationen festgelegt werden. Wenn Sie die Dicke selbst ändern, kann dies zu Sicherheitsrisiken oder Verstößen gegen die Bauvorschriften führen.
F: Wie lassen sich Kosten und Sicherheit in Einklang bringen?
A: Durch eine optimierte Konstruktion anstelle einer einfachen Ausdünnung. Mit hochfestem Stahl und einer optimierten Bauweise lassen sich die Kosten kontrollieren und gleichzeitig die Sicherheit gewährleisten.
F: Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Stahldicke und der Beschichtung?
A: Die Beschichtung (Verzinkung, Aluminium-Verzinkung) dient hauptsächlich dem Korrosionsschutz und hat keinen Einfluss auf die Berechnung der Strukturdicke. In korrosiven Umgebungen müssen sowohl die Materialstärke als auch die Qualität der Beschichtung berücksichtigt werden.
V. Zusammenfassung
Auswahl der Stahldicke für Metallfertigteilgebäude ist ein hochspezialisiertes und systematisches Projekt; es gibt keine allgemeingültige Antwort. Die grundlegenden Prinzipien sind:
- Einhaltung der Normen: Strenge Einhaltung der nationalen und industriellen Normen.
- Wissenschaftliche Berechnungen: Auf der Grundlage einer genauen Belastungsanalyse und statischer Berechnungen.
- Umfassende Betrachtung: Abwägen von Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Haltbarkeit und funktionalen Anforderungen.
- Professionelles Design: Beauftragen Sie ein qualifiziertes professionelles Team mit der Planung.
Die endgültige Dicke sollte von einem Statiker auf der Grundlage der Belastungsbedingungen des jeweiligen Projekts, der Nutzungsanforderungen und der Umweltfaktoren festgelegt werden. Es wird empfohlen, dass sich Bauherren bei der Auswahl eines Lieferanten auf dessen Konstruktionsfähigkeiten und die Einhaltung von Normen konzentrieren und nicht einfach die Stahldicken vergleichen.
Hinweis: Dieses Dokument dient als allgemeiner Leitfaden; für spezifische Projekte wenden Sie sich bitte an einen professionellen Bauingenieur.




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