Die Vorteile von Portalrahmenkonstruktionen und Rahmenkonstruktionen
Im modernen Bauwesen wirkt sich die Wahl des Tragwerkssystems direkt auf die Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Anwendbarkeit eines Gebäudes aus. Portalrahmenkonstruktionen und Rahmenstrukturen, sind zwei gängige Bauformen, die in unterschiedlichen Anwendungsszenarien jeweils einzigartige Vorteile aufweisen. Das Verständnis dieser Unterschiede hilft nicht nur Ingenieuren, rationelle Entwurfsentscheidungen zu treffen, sondern ist auch für Projektinvestoren von großer Bedeutung, um Kosten zu kontrollieren und funktionale Layouts zu optimieren.
I. Portalrahmenkonstruktionen: Eine wirtschaftliche Lösung für große Räume

Portalrahmenkonstruktionen sind eine Art leichtes Stahlbausystem. Sie verwenden einen einzigartigen “Portal”-förmigen Rahmen als Haupttragelement, der Träger und Stützen durch starre Verbindungen zu einem räumlichen Tragsystem verbindet. Die wichtigsten Vorteile dieser Struktur spiegeln sich in den folgenden Aspekten wider:
Hervorragende wirtschaftliche Vorteile. Bei Portalrahmen wird leichter Stahl verwendet, was zu einem geringeren Eigengewicht führt und die Gründungskosten im Vergleich zu herkömmlichen Betonkonstruktionen um etwa 30% reduziert. Hochgradig standardisierte Komponenten erleichtern die Vorfertigung im Werk und die schnelle Montage vor Ort, was die Bauzeit erheblich verkürzt und die Arbeitskosten senkt. Statistiken zeigen, dass bei einstöckigen Industriegebäuden mit gleicher Spannweite mit Portalrahmenkonstruktionen 15%-25% der Gesamtkosten im Vergleich zu Betonrahmenkonstruktionen eingespart werden können.
Äußerst hohe Raumausnutzung. Mit Portalrahmen lassen sich stützenfreie Räume mit großen Spannweiten realisieren, wobei die Standardspannweiten 24-36 Meter und Sonderkonstruktionen sogar über 60 Meter betragen. Diese offene Raumaufteilung eignet sich besonders für Industrieanlagen und Lager- und Logistikzentren, die große Geräte oder Fließbandproduktion erfordern. Gleichzeitig wird durch die geringe Dachneigung (typischerweise 5-10%) ungenutzter Raum reduziert, was die Effizienz der Raumnutzung weiter verbessert.

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Dieses Struktursystem erleichtert Erweiterungen und Renovierungen und ermöglicht eine flexible Anpassung des Grundrisses an den Produktionsbedarf. Die Verwendung von Leichtbausystemen erleichtert den Einbau von Fenstern und Oberlichtern an der Fassade, wodurch die Anforderungen an die natürliche Beleuchtung in verschiedenen Funktionsgebäuden erfüllt werden. Darüber hinaus verfügen Portalrahmenkonstruktionen über ausgezeichnete seismische Eigenschaften, insbesondere bei Gebäuden mit niedrigen Stockwerken.
Hoher Grad der Industrialisierung. Vom Entwurf über die Fertigung bis zur Montage erreichen Portalrahmenkonstruktionen einen hohen Grad an Standardisierung und Modularisierung. Diese industrialisierte Bauweise gewährleistet nicht nur eine kontrollierbare Qualität, sondern entspricht auch dem Trend der modernen Bauindustrialisierung und eignet sich daher besonders für Notfalleinrichtungen und temporäre Gebäude, die schnell geliefert werden müssen.
II. Rahmenkonstruktion: Eine klassische Wahl für mehrstöckige Gebäude
Rahmenkonstruktionen bestehen aus Trägern und Stützen, die starr miteinander verbunden sind und ein tragendes System bilden, wobei die Wände nur als Einfassungen und Trennwände dienen. Es handelt sich um eine der häufigsten Formen der Gebäudestruktur, die vor allem bei mehrstöckigen Gebäuden und Hochhäusern vorherrscht.
Flexible und freie räumliche Aufteilung. Der größte Vorteil von Rahmenkonstruktionen liegt in der Variabilität ihrer Innenräume. Da die Wände nicht tragend sind, kann der Nutzer die Raumaufteilung frei nach seinen Bedürfnissen gestalten. Diese Flexibilität ist vor allem bei Gewerbebauten, Bürogebäuden und Wohnprojekten wichtig. Rahmenkonstruktionen bieten den Architekten einen größeren kreativen Spielraum und ermöglichen vielfältige Fassadengestaltungen und Raumformen.
Starke vertikale Erweiterungsfähigkeit. Im Vergleich zu Portalrahmen, die in der Regel auf einstöckige oder niedrige Gebäude beschränkt sind, haben Rahmenkonstruktionen einen erheblichen Vorteil bei der Höhenausdehnung. Durch eine vernünftige Konstruktion und Materialauswahl können Betonrahmenkonstruktionen leicht Dutzende von Stockwerken erreichen, während Stahlrahmenkonstruktionen sogar Superhochhäuser realisieren können. Diese Fähigkeit zur vertikalen Erweiterung ist in städtischen Gebieten, in denen die Bodenressourcen knapp sind, von unschätzbarem Wert.
Umfassende und ausgewogene Gesamtleistung. Rahmenkonstruktionen bieten stabile Leistungen in Bezug auf Feuerbeständigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Schallschutz, insbesondere Betonrahmenkonstruktionen, deren Feuerbeständigkeit der von Stahlkonstruktionen weit überlegen ist. Darüber hinaus zeichnen sich Rahmenkonstruktionen durch eine hervorragende Haltbarkeit, relativ niedrige Wartungskosten und eine lange Lebensdauer aus. Wenn es darum geht, Windlasten und seismischen Kräften zu widerstehen, bieten Rahmenkonstruktionen durch eine rationelle Strukturierung und Bauteilgestaltung zuverlässige Sicherheitsgarantien.
Die Technologie ist ausgereift und weit verbreitet. Als eine der traditionellsten Bauformen verfügen Rahmenkonstruktionen über ausgereifte Entwurfstheorien, weit verbreitete Bautechniken und umfassende einschlägige Normen. Das bedeutet, dass die Projektrisiken leichter zu kontrollieren sind, dass sich leichter Bautrupps finden lassen und dass die Materialversorgung stabiler ist, was sie besonders für die Umsetzung in Gebieten mit begrenzten technischen Ressourcen geeignet macht.
III. Die Wahl: Ein rationales Gleichgewicht auf der Grundlage der Bedürfnisse
Bei der Auswahl eines Tragwerkssystems in konkreten Bauprojekten müssen mehrere Faktoren umfassend berücksichtigt werden:
Die funktionalen Anforderungen bestimmen die Bauform. Für einstöckige Industrieanlagen mit großer Spannweite, Lagerhallen und Stadien bieten Portalrahmen erhebliche wirtschaftliche und räumliche Vorteile, während für mehrstöckige Bürogebäude, Wohngebäude und Geschäftszentren, die eine flexible Raumaufteilung erfordern, Rahmenstrukturen besser geeignet sind. Statistiken zeigen, dass mehr als 60% der Industriegebäude in meinem Land in Portalbauweise errichtet werden, während für zivile Gebäude nach wie vor hauptsächlich Rahmenkonstruktionen verwendet werden.
Eine ganzheitliche Perspektive auf die wirtschaftliche Analyse: Die anfänglichen Baukosten sind nur ein Teil der wirtschaftlichen Bewertung; Wartungskosten, Energieverbrauch und die Lebenszykluskosten des Gebäudes müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Portalrahmenkonstruktionen haben zwar geringere Anfangsinvestitionen, erfordern aber eine regelmäßige Wartung für Korrosions- und Brandschutz; Rahmenkonstruktionen haben zwar höhere Anfangskosten, aber die langfristigen Wartungskosten sind relativ niedriger.
Regionale und ökologische Anpassungsfähigkeit: In Gebieten mit hoher Erdbebenintensität muss die seismische Leistung des Bauwerks vorrangig berücksichtigt werden; in Küstengebieten muss die Korrosionsbeständigkeit des Bauwerks bewertet werden; in kalten Regionen muss die Wärmedämmleistung des Bauwerks berücksichtigt werden. Bei Portalrahmenkonstruktionen muss in starken Erdbebengebieten besonderes Augenmerk auf die Konstruktion des Tragsystems gelegt werden, während Rahmenkonstruktionen in verschiedenen Umgebungen relativ stabil sind.
Überlegungen zur nachhaltigen Entwicklung: Die beiden Tragwerkssysteme haben jeweils ihre eigenen Merkmale in Bezug auf umweltfreundliches Bauen: Portalrahmenkonstruktionen haben eine hohe Wiederverwertbarkeit der Materialien und eine geringere Umweltbelastung während des Baus; Betonrahmenkonstruktionen haben eine größere thermische Masse, die zur Regulierung der Innentemperatur und zur Senkung des Energieverbrauchs beiträgt. Mit der Entwicklung der Fertighaustechnologie entwickeln sich beide Bausysteme in Richtung größerer Umweltfreundlichkeit und Effizienz weiter.
Schlussfolgerung
Portalrahmenkonstruktionen und Rahmenkonstruktionen haben jeweils ihre Vorteile. Der Schlüssel zur Auswahl liegt in einem tiefen Verständnis der Projektanforderungen und einer umfassenden Bewertung mehrerer Faktoren, einschließlich Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Umwelt. Mit der Entwicklung der Bautechnik entwickeln sich beide Tragwerkssysteme ständig weiter: Portalrahmenkonstruktionen entwickeln sich in Richtung größerer Spannweiten und höherer Effizienz, während Rahmenkonstruktionen durch die Anwendung neuer Materialien und Verfahren eine bessere Leistung und Nachhaltigkeit erreichen.
In Zukunft wird die Auswahl von Gebäudestrukturen raffinierter und intelligenter werden, und Entscheidungsfindungsmethoden, die auf einer vollständigen Lebenszyklusbewertung basieren, werden allmählich zum Industriestandard. Unabhängig vom gewählten Bausystem bleibt das Ziel dasselbe: die funktionalen Anforderungen der Menschen an Gebäude bestmöglich zu erfüllen und dabei Sicherheit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten sowie eine wirtschaftliche, angemessene und nachhaltige gebaute Umwelt zu schaffen.




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